5 Dinge, die Du noch nicht über Mangas wusstest

Es gibt viele Dinge die es zu wissen gibt über Mangas. Und hier gibt es fünf von diesen.

1. Mangaka lieben Anspielungen.

Von Spielen bekannt sind so genannte „Easter Eggs“, das heißt Entwickler packen etwas sehr bekanntes in ihr eigenes Spiel. So gibt es in Boderlands 2 ein Level mit den Creepern von Minecraft. In Mangas ist das ganze dezenter. In Sailor Moon gibt es eine Szene, in der ein Junge vor Chibiusa die Hosen runter lässt, als Anspielung auf Shin Chan. Umgekehrt gibt es mit dem „Sailor Huhn“ in Shin Chan eine Anspielung. So werden Personen oder Gegenstände in andere Mangas gesetzt, wenn auch nur im Hintergrund. Aber Mangaka setzen sich auch selbst gerne in ihre Mangas. Eiichiro Oda zeichnet sich so in Form von „Pandaman“ in seinen Manga „One Piece“.

2. Studio Ghibli

Das 1985 gegründete Studio Ghibli ist unter anderem unter der Leitung von Hayao Miyazaki, er hat bereits zuvor als Zeichner bei Heidi mitgewirkt. Mit seinem Film „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ war er einer der ersten der auf die Umweltzerstörung hinwies und schaffst es ernste Themen für Kinder ansprechend darzustellen. Auch der traurige Antikriegsfilm „Die letzten Glühwürmchen“ entstanden in diesem Studio, dessen Vorlage eigentlich „Das Grab der Leuchtkäfer“ heißt. Und die eigentliche Übersetzung der japanischen Zeichen des Filmtitels lautet eigentlich „Das Grab des Bombenhagels“.

3. Mangas sind besser als Animes

Es ist vor allem durch Elfenlied bekannt, dass der Anime zwar gut ist, aber der Manga besser. Der Anime endet gemessen am Buch bereits bei Band 3. Genau das gleiche Phänomen gibt es auch bei Deadman Wonderland. Während beide Animes enden, gehen die Mangas in ihrer Geschichte weiter. Bei Mangas wie Naruto und One Piece hingegen werden die Animes mit Filler folgen aufgefüllt.

4. Japaner und ihre Mangas

Japaner sind sehr von der westlichen Kultur und vor allem von Deutschland sehr begeistert und fasziniert. Es wurde ein Manga über Anne Frank gezeichnet oder auch Jin Roh ist eine Version von dem Rotkäppchen. Auch Nadia ist inspiriert von dem Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“. Ebenso verwenden Japaner mehr Papier für Mangas als für Toilettenpapier.

5. FanFiktions

FanFiktions sind Geschichten die auf bestehenden Geschichten aufbauen. Die Meisten werden zu Mangas geschrieben. Auf dem Portal FanFiktion.de gibt es zum Genre Anime & Manga über 91.000 Geschichten. Dort setzen sich Fans freiwillig hin und denken sich Geschichte zu ihren Lieblingscharakteren aus. Und können dabei auch berühmt werden.

Die 3 erfolgreichsten Manga Comics aller Zeiten

Mangas gibt es schon seit etwa dem 8. Jahrhundert. Doch die bekanntesten und erfolgreichsten Mangas sind nicht ganz so alt. Die drei größten, bekanntesten und erfolgreichsten Manga entstanden innerhalb der letzten 35 Jahre.

Dragon Ball

Dieser Manga floss aus der Feder von Akira Toriyama und ist der Älteste der drei. Der erste Band erschien 1984. Der Leser begleitet den kleinen Jungen und Kampfsportler Son-Goku auf seiner Suche nach den sieben Dragon Balls. Wenn er sie alle findet, kann er den mächtigen Drachen Shenlong rufen, welcher ihm einen Wunsch erfüllt. Ihm zur Seite stehen viele Freunde, wie sein Lehrmeister der Schildkrötenmann, welcher viel lieber nackte Frauen bestaunt, oder der Oberteufel Piccolo, mit dem er das Autofahren lernt. Son-Gokus ungezügelter Hunger ist nur sein kleinstes Problem, denn jeder möchte die Dragon Balls für sich haben.

One Piece

Eiichiro Oda ist ein großer Fan von Akira Toriyama, seine Reihe ist die Jüngste, dort erschien der erste Band 1997, aber ist bereits bei Band 74 in Deutschland. Monkey D. Ruffy macht sich auf die Suche nach dem größten Schatz der Welt – dem One Piece. Dieser wurde vom größten Piraten der Welt Gol D. Roger auf der letzten Insel der Grandline hinterlassen. Ruffy möchte der nächste große Pirat, der Piratenkönig, werden, stark genug ist er für den Anfang. Zudem ist er verfressen wie eh und je und kann immer weiter essen, er ist ein Gummi-Mensch. In der Welt von Oda gibt es Teufelsfrüchte, Ruffy hat eine dieser gegessen – die Gum-Gum-Frucht. Ein weiteres seiner Markenzeichen, an das er niemanden lässt, ist sein Strohhut, jeder der diesen beschädigt, sollte so schnell rennen wie er nur kann!

Detektiv Conan

Den kleinen Detektiv gibt es nun seit 1994. Sein Schöpfer Gosho Aoyama hat dabei wohl etwas zu viel Sherlock Holmes geschaut. Shinichi Kudo ist ein erfolgreicher Oberschüler Detektiv mit einem großen Faible für den größten Detektiv aller Zeiten – Sherlock Holmes. Doch bei einem Fall wird er von Männern in schwarz mit einer Pille gefüttert. Diese halten ihn für tot, doch er ist nur geschrumpft und wieder zu einem Grundschüler geworden, welcher bis jetzt in 84 Bänden ermittelt. Bevor er entdeckt wird nimmt er die Identität von Conan Edogawa an. Er kommt bei seiner großen Liebe unter und deren erfolglosem Vater Mori, seines Zeichens Detektiv. Doch bald übernimmt Conan die Fälle des unnützen Detektivs. Dabei gerät der Jungdetektiv oft in heikle Situationen und wird oft fast entdeckt. Aber ein Detektiv weiß sich immer zu retten.